Friseur-Gesundheit Diese einfachen Tricks retten deine Hände und deinen Rücken im Salon

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Hallo ihr Lieben, meine wunderbaren Kolleginnen und Kollegen aus der Welt der Haare! Wer von uns kennt das nicht: Nach einem langen, kreativen Tag im Salon spürt man nicht nur die Freude über eine gelungene Frisur, sondern oft auch ein Ziehen im Rücken, müde Beine oder vielleicht sogar die ersten Anzeichen von Hautirritationen?

Ich habe selbst viele Jahre auf den Beinen verbracht und weiß genau, wie sehr unser geliebter Beruf den Körper fordern kann. Gerade mit den ständig neuen Produkten und Arbeitstechniken, die auf den Markt kommen, ist es wichtiger denn je, aktiv auf unsere Gesundheit zu achten.

Denn seien wir mal ehrlich, wir lieben unseren Job, und das soll auch so bleiben – und zwar langfristig! Deshalb habe ich für euch die neuesten Erkenntnisse und meine ganz persönlichen Strategien zusammengetragen, wie wir den typischen Friseur-Berufskrankheiten clever vorbeugen und sie effektiv managen können.

Lasst uns das gemeinsam genauer unter die Lupe nehmen und herausfinden, wie ihr auch in Zukunft mit voller Leidenschaft und vor allem gesund im Salon stehen könnt!

Gelenke und Rücken: Meine persönlichen Tipps für einen schmerzfreien Salonalltag

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Die richtige Haltung macht’s: Dein bester Freund im Berufsleben

Wer kennt es nicht? Nach Stunden des Stehens, Bückens und Arme-Hochhaltens signalisiert der Rücken, dass er Feierabend machen will, noch bevor es der Kalender tut.

Ich kann euch sagen, ich habe das selbst so oft erlebt, dass ich irgendwann dachte, Schmerzen gehören einfach dazu. Aber das ist Quatsch! Wir müssen uns aktiv darum kümmern.

Mir hat es unwahrscheinlich geholfen, meine Körperhaltung bewusst zu ändern. Stellt euch vor, wie ihr da steht: Sind die Schultern hochgezogen? Ist der Rücken krumm?

Versucht mal, eure Schultern locker nach hinten fallen zu lassen und das Becken leicht nach vorne zu kippen, sodass der untere Rücken entlastet wird. Es fühlt sich am Anfang vielleicht etwas komisch an, fast schon unnatürlich, aber glaubt mir, das wird zur Gewohnheit und euer Körper wird es euch danken.

Ich habe angefangen, kleine Erinnerungszettel an meinen Spiegel zu kleben: “Schultern runter!” oder “Bauch anspannen!”. Das hat Wunder gewirkt. Und ganz wichtig: Denkt daran, die Beine zu entlasten, wenn ihr euch bückt, geht in die Knie, statt nur den Rücken zu beugen.

Das schont nicht nur die Bandscheiben, sondern stärkt auch die Beinmuskulatur – quasi ein kleines Workout nebenbei!

Ergonomie ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit: Meine Ausstattung für mehr Wohlbefinden

Ich weiß, manche denken, ergonomische Stühle oder spezielle Scheren sind eine teure Investition. Aber mal ehrlich, was ist teurer: Ein guter Stuhl oder monatelange Physiotherapie wegen eines Bandscheibenvorfalls?

Ich habe mich vor einigen Jahren dazu entschieden, in meine Gesundheit zu investieren. Das war eine der besten Entscheidungen meiner Karriere! Ein ergonomischer Schneidestuhl, der sich perfekt an meine Größe und meine Arbeitsweise anpassen lässt, hat meinen Arbeitsalltag revolutioniert.

Ich kann ihn hoch- und runterfahren, mich drehen und meine Position ständig variieren, ohne dass mein Körper leidet. Gleiches gilt für meine Scheren. Ich habe auf leichte, gut ausbalancierte Scheren umgestellt, die mir besser in der Hand liegen und weniger Belastung für Handgelenk und Daumen bedeuten.

Auch wenn es am Anfang ungewohnt war, die Umstellung hat sich gelohnt. Und hey, ein hochwertiges Produkt ist auch ein Statement an die Kunden, oder? Die merken das, wenn wir uns wohlfühlen und entspannt arbeiten können.

Manchmal hilft es auch, kleine Anti-Ermüdungsmatten unter den Stehplätzen zu haben. Die sind weich, federn die Schritte ab und entlasten die Füße und Gelenke enorm.

Das ist wirklich ein Game Changer, vor allem an langen Tagen!

Unsere Hände: So schützt du dein wichtigstes Werkzeug vor Irritationen und Allergien

Handschuhe sind deine besten Freunde: Konsequenter Schutz im Salonalltag

Oh je, das Thema Handschuhe! Ich habe selbst lange Zeit gedacht, die sind unbequem, man spürt die Haare nicht richtig und überhaupt – dauert ja alles so lange.

Aber diese Einstellung hat mich fast meine Karriere gekostet! Ich hatte so schlimme Hautirritationen und Ekzeme an den Händen, dass ich kaum noch arbeiten konnte.

Es war wirklich ein Weckruf. Seitdem trage ich konsequent Handschuhe, und zwar bei jedem chemischen Prozess: Färben, Blondieren, Dauerwelle, Tönungen – einfach immer!

Wichtig ist, die richtigen Handschuhe zu wählen. Latexhandschuhe können selbst Allergien auslösen, daher empfehle ich Nitrilhandschuhe. Die sind robust, reißfest und bieten einen hervorragenden Schutz.

Achtet darauf, dass sie gut sitzen, aber nicht einschneiden. Und ganz wichtig: Wechselt sie regelmäßig! Nach jeder Kundin oder spätestens, wenn sie beschädigt sind.

Meine Hände haben sich seitdem unglaublich erholt. Sie sind nicht mehr rot, jucken nicht und fühlen sich viel geschmeidiger an. Das ist nicht nur angenehmer für mich, sondern auch viel professioneller im Umgang mit den Kunden.

Sie sehen, dass uns Hygiene und Gesundheit wichtig sind. Manchmal denke ich, wie dumm ich eigentlich war, so lange zu warten, bis es fast zu spät war.

Lernt aus meinen Fehlern!

Pflege, Pflege, Pflege: Meine Rituale für strapazierte Friseurhände

Neben dem konsequenten Schutz ist die richtige Pflege das A und O. Unsere Hände sind den ganzen Tag im Einsatz, kommen mit Wasser, Shampoo, Chemikalien und unzähligen Haaren in Kontakt.

Das ist eine enorme Belastung für die Hautbarriere. Ich habe mir angewöhnt, nach jedem Händewaschen eine gute Handcreme zu benutzen. Und damit meine ich nicht irgendeine billige Creme aus dem Supermarkt!

Investiert in eine hochwertige, rückfettende und schützende Creme, am besten ohne Duftstoffe, die zusätzliche Irritationen verursachen könnten. Ich habe immer eine Tube an meinem Arbeitsplatz stehen und eine weitere in meiner Tasche.

Abends, nach der Arbeit, gönne ich meinen Händen oft eine Extraportion Pflege. Manchmal mache ich eine kleine Handmaske mit einer besonders reichhaltigen Creme oder trage eine dicke Schicht Vaseline auf und lasse sie über Nacht einwirken.

Das ist wie ein kleiner Spa-Besuch für die Hände und hilft der Haut, sich über Nacht zu regenerieren. Denkt daran, eure Hände sind euer Kapital! Ohne sie könnten wir unseren geliebten Beruf nicht ausüben.

Diese kleinen Rituale sind keine Verschwendung von Zeit, sondern eine Notwendigkeit, um langfristig gesund zu bleiben.

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Den Ohren zuliebe: Warum Gehörschutz im Salon kein Luxus ist

Die unterschätzte Lärmbelastung: Ein Blick hinter die Kulissen

Ich weiß, dieses Thema wird oft belächelt oder einfach ignoriert. “Ach, ein bisschen Föhnlärm, das hält man schon aus!” – dachte ich früher auch. Aber mal ehrlich, wenn wir den ganzen Tag dem ohrenbetäubenden Lärm von mehreren Föhnen, Haarschneidemaschinen und vielleicht noch lauter Musik ausgesetzt sind, ist das eine echte Belastung für unser Gehör.

Und die Folgen spüren wir oft erst viel später. Tinnitus, Hörverlust, ständige Müdigkeit – all das kann durch chronische Lärmbelastung verursacht werden.

Ich habe selbst gemerkt, wie angestrengt ich abends war, obwohl ich körperlich gar nicht so viel getan hatte. Es war der Lärm, der meine Konzentration forderte und mich innerlich erschöpfte.

Stellt euch mal vor, wie oft ihr im Laufe eines Arbeitstages “Wie bitte?” sagen müsst oder wie schwer es euch fällt, Gesprächen in lauter Umgebung zu folgen.

Das sind erste Warnsignale! Manchmal fühlt es sich an, als würde der Kopf brummen, selbst wenn man schon längst zu Hause ist. Das ist kein Zufall, das ist eine Reaktion auf die Dauerbeschallung.

Smarte Lösungen für ruhigere Ohren: Meine Helfer im Alltag

Es gibt so viele einfache Möglichkeiten, unser Gehör zu schützen, ohne dass wir uns dabei einschränken müssen. Ich habe angefangen, bei besonders lauten Arbeiten, zum Beispiel beim Föhnen von drei Kundinnen gleichzeitig, dezente Gehörschutzstöpsel zu tragen.

Es gibt spezielle Modelle für Musiker, die den Schall filtern, aber Gespräche und Musik noch gut hörbar machen. Das ist wirklich super! Man fühlt sich weniger gestresst und kann sich trotzdem mit den Kunden unterhalten.

Eine weitere Idee ist, im Salon selbst für eine gute Raumakustik zu sorgen. Teppiche, Vorhänge oder spezielle Akustikbilder können den Lärmpegel deutlich reduzieren.

Und ganz wichtig: Gönnt euren Ohren in den Pausen eine echte Ruhepause. Geht mal kurz nach draußen an die frische Luft, weg vom Lärm. Ich habe auch meine Mitarbeiter darauf hingewiesen, die Lautstärke der Musik im Salon anzupassen und unnötiges Lärmen zu vermeiden.

Es sind oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Es ist erstaunlich, wie viel entspannter man sich fühlt, wenn der Geräuschpegel auch nur ein wenig gedämpft wird.

Atemwege frei halten: Frische Luft für mehr Energie und Wohlbefinden

Die unsichtbaren Belastungen: Was wir täglich einatmen

Wenn ich an die vielen Produkte denke, die wir tagtäglich im Salon verwenden – Haarsprays, Dauerwellflüssigkeiten, Färbemittel – dann wird mir manchmal ein bisschen mulmig.

Die Dämpfe und feinen Partikel, die dabei in die Luft gelangen, sind eine echte Belastung für unsere Atemwege. Ich erinnere mich an Zeiten, da hatte ich ständig einen kratzigen Hals, Husten oder das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können.

Das ist kein Zufall, sondern die Reaktion unseres Körpers auf diese Reizstoffe. Besonders beim Föhnen wirbeln wir ja auch jede Menge feinste Haarpartikel und Staub auf, die ebenfalls eingeatmet werden.

Das ist wirklich etwas, worüber wir uns viel mehr Gedanken machen sollten, denn unsere Lunge ist ein lebenswichtiges Organ, das wir nicht einfach ignorieren können.

Mir ist aufgefallen, dass ich mich an Tagen mit vielen chemischen Behandlungen viel schneller müde fühle und meine Stimme rauer wird. Das ist ein klares Zeichen, dass mein Körper überfordert ist.

Clevere Lüftung und atemschonende Produkte: Meine Strategien für reine Luft

Was können wir also tun? Ganz einfach: Lüften, lüften, lüften! Ich sorge dafür, dass im Salon regelmäßig für frische Luft gesorgt wird.

Stoßlüften ist viel effektiver als dauerhaft gekippte Fenster, da es einen kompletten Luftaustausch ermöglicht. Auch eine gute Lüftungsanlage ist Gold wert.

Sprecht mit eurem Chef oder überlegt, ob ihr selbst in eine professionelle Luftreinigung investieren könnt. Ich habe auch angefangen, bewusster Produkte auszuwählen.

Es gibt mittlerweile so viele tolle Marken, die auf aggressive Inhaltsstoffe verzichten und stattdessen mit natürlichen oder weniger reizenden Substanzen arbeiten.

Achtet auf “geruchsarm” oder “ammoniakfrei” bei Färbemitteln. Wenn es doch mal unumgänglich ist, mit stark riechenden Produkten zu arbeiten, ziehe ich manchmal sogar einen Mundschutz an.

Das mag übertrieben klingen, aber ich habe gemerkt, wie viel besser ich mich danach fühle. Es geht darum, unseren Körper bestmöglich zu schützen. Das Gefühl, frei durchatmen zu können, ist unbezahlbar und trägt enorm zum Wohlbefinden bei.

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Stress lass nach: Wie wir im Friseuralltag mental stark bleiben

미용사 직업병 예방과 관리 - **Prompt:** A close-up shot of a male hairdresser's hands, in his 30s, meticulously applying hair co...

Der Druck des Alltags: Zwischen Perfektion und Zeitdruck

Unser Job ist wunderschön, kreativ und macht Spaß – keine Frage! Aber er kann auch unglaublich fordernd sein. Der ständige Zeitdruck, die Erwartungen der Kunden, die manchmal nicht ganz realistisch sind, das Gefühl, immer perfekt sein zu müssen, und dann vielleicht noch die Kollegen oder der Chef…

Ich habe selbst Phasen gehabt, da bin ich abends völlig erschöpft nach Hause gekommen, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Manchmal nimmt man die Sorgen der Kunden mit nach Hause, oder man ärgert sich über einen verpatzten Schnitt, obwohl man sein Bestes gegeben hat.

Dieser permanente Stress kann sich auf Dauer negativ auf unsere Gesundheit auswirken, zu Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen oder sogar Burnout führen.

Das ist wirklich ernst zu nehmen, denn ein glücklicher und ausgeglichener Friseur ist ein guter Friseur! Ein Lächeln auf den Lippen ist viel authentischer, wenn es von innen kommt und nicht aufgesetzt ist.

Meine persönlichen Ausgleichsstrategien: So tanke ich neue Energie

Es ist so wichtig, sich bewusst Auszeiten zu nehmen und aktiv etwas für die mentale Gesundheit zu tun. Ich habe gelernt, meine Pausen im Salon wirklich zu nutzen.

Statt schnell noch eine WhatsApp zu beantworten oder durch Instagram zu scrollen, gehe ich manchmal kurz nach draußen, trinke in Ruhe einen Kaffee oder mache ein paar Atemübungen.

Das hilft ungemein, den Kopf freizubekommen. Nach der Arbeit versuche ich, einen klaren Schnitt zu machen. Ich lasse den Salon im Salon.

Meine Abende gehören mir. Egal ob ein Spaziergang im Park, ein gutes Buch, Sport oder einfach nur gemütlich auf dem Sofa – ich brauche diese Zeit für mich, um abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Ich habe auch gemerkt, wie wichtig es ist, über Stress zu reden. Mit Freunden, Familie oder sogar Kollegen. Man ist nicht allein mit seinen Gefühlen.

Und manchmal hilft es auch, bewusst “Nein” zu sagen, wenn man merkt, dass man an seine Grenzen stößt. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und Selbstfürsorge.

Ich bin davon überzeugt, dass ein gesunder Geist genauso wichtig ist wie ein gesunder Körper.

Füße und Beine: Dein stabiles Fundament für einen langen Arbeitstag

Stehen, gehen, leiden? Warum gute Schuhe unverzichtbar sind

Ohne unsere Füße und Beine wären wir im Salon völlig aufgeschmissen! Wir stehen den ganzen Tag, laufen von Platz zu Platz, müssen flexibel sein. Ich habe früher auch oft den Fehler gemacht und dachte, “Hauptsache, sie sehen gut aus”.

Aber hohe Absätze oder zu enge Schuhe sind der absolute Killer für unsere Füße, Knie und den gesamten Rücken. Ich hatte oft abends geschwollene Füße, schmerzende Knie und das Gefühl, meine Beine platzen gleich.

Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auf Dauer zu ernsthaften Problemen wie Krampfadern, Hallux valgus oder chronischen Rückenschmerzen führen. Unsere Füße tragen uns durch den ganzen Tag, da sollten wir ihnen auch die nötige Unterstützung und Bequemlichkeit gönnen.

Ich habe selbst erlebt, wie sich meine Arbeitsqualität verbessert hat, als ich anfing, bequemes und stützendes Schuhwerk zu tragen. Es ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern der langfristigen Gesundheit.

Stell dir vor, du könntest nach einem 10-Stunden-Tag noch immer beschwingt nach Hause gehen, anstatt mit brennenden Fußsohlen und einem verspannten Nacken.

Das ist der Unterschied, den die richtigen Schuhe machen können. Und ich spreche hier nicht von langweiligen Tretern, sondern von stylischen Modellen, die ergonomische Vorteile bieten!

Smarte Helfer und kleine Übungen: Meine Routine für entspannte Beine

Meine goldene Regel lautet: Investiert in gute Schuhe! Und damit meine ich nicht unbedingt die teuersten, sondern solche, die wirklich bequem sind, eine gute Dämpfung haben und euren Füßen Halt geben.

Ich schwöre auf Schuhe mit einer guten Sohlenpolsterung und ausreichend Platz für die Zehen. Orthopädische Einlagen können auch Wunder wirken, wenn man spezielle Fußprobleme hat.

Fragt mal euren Orthopäden danach! Aber es geht nicht nur um die Schuhe. Ich habe mir angewöhnt, im Salon immer wieder kleine Übungen zu machen.

Mal auf die Zehenspitzen stellen, mal die Fersen heben, die Beine ausschütteln oder kurz dehnen. Das fördert die Durchblutung und entlastet die Muskeln.

Und ganz wichtig: Pausen nutzen, um die Beine hochzulegen! Auch wenn es nur fünf Minuten sind. Das hilft, Schwellungen vorzubeugen.

Nach der Arbeit gönne ich meinen Beinen oft eine kalte Dusche oder ein kühlendes Gel. Das ist wie eine kleine Wellness-Kur und bereitet mich optimal auf den nächsten Tag vor.

Ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, diese kleinen Routinen in den Alltag zu integrieren. Es ist wie ein Puffer gegen die Ermüdung und hält mich fit und energiegeladen.

Probiert es einfach mal aus, ihr werdet den Unterschied spüren!

Bereich Typische Beschwerden Meine präventiven Maßnahmen & Tipps
Rücken & Gelenke Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Gelenkprobleme Ergonomische Stühle, bewusste Körperhaltung, regelmäßige Dehnübungen, angepasste Arbeitshöhen
Hände & Haut Ekzeme, Rötungen, Allergien, trockene Haut Konsequenter Nitrilhandschuh-Einsatz, pH-neutrale Seifen, hochwertige Handcremes, produktschonende Arbeitsweisen
Gehör Tinnitus, Hörverlust, Erschöpfung durch Lärm Diskrete Gehörschutzstöpsel, gute Raumakustik, Lärmquellen reduzieren, Ruhepausen einplanen
Atemwege Husten, Reizhals, Atembeschwerden, Allergien Regelmäßiges Stoßlüften, Luftreiniger, Wahl geruchsarmer/ammoniakfreier Produkte, ggf. Atemschutzmaske
Füße & Beine Geschwollene Füße, Krampfadern, Knieprobleme Ergonomisches Schuhwerk, dämpfende Matten, kurze Dehnübungen, Beine hochlegen in Pausen
Mentale Gesundheit Stress, Burnout, Konzentrationsprobleme Bewusste Pausen, Sport/Ausgleich nach der Arbeit, Achtsamkeitsübungen, offene Kommunikation
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Ernährung und Hydration: Dein innerer Schutzschild für den Friseuralltag

Energie tanken statt Heißhunger: Warum gesunde Mahlzeiten so wichtig sind

Ich kenne das nur zu gut: Zwischen zwei Kundenterminen schnell einen Müsliriegel reinschieben oder sich mittags die fettige Currywurst vom Imbiss nebenan holen.

Wenn der Stress hoch ist und die Zeit knapp, greifen wir oft zu schnellen, aber ungesunden Lösungen. Ich habe das lange so gemacht und mich dann gewundert, warum ich nach dem Mittagessen immer so ein Tief hatte oder mich nachmittags schlapp fühlte.

Eine ausgewogene Ernährung ist unser Treibstoff! Sie gibt uns die Energie, die wir für einen langen und anstrengenden Arbeitstag brauchen, und stärkt unser Immunsystem, sodass wir widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind.

Es ist ein Irrglaube, dass gesunde Ernährung kompliziert sein muss. Mit ein bisschen Vorbereitung kann man so viel erreichen. Ich habe gemerkt, dass meine Konzentration viel besser ist, wenn ich auf zuckerhaltige Getränke und Snacks verzichte und stattdessen zu Vollkornprodukten und viel Gemüse greife.

Das ist keine Raketenwissenschaft, sondern einfach nur gesunder Menschenverstand.

Trinken nicht vergessen und smarte Snacks: Meine Geheimnisse für bleibende Power

Eins meiner wichtigsten Rituale: Immer eine große Wasserflasche am Arbeitsplatz! Ich habe festgestellt, dass ich viel zu wenig trinke, wenn ich nicht ständig daran erinnert werde.

Dehydration führt zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche – und das können wir im Salon überhaupt nicht gebrauchen. Mein Ziel sind mindestens zwei Liter Wasser pro Tag, manchmal auch ungesüßter Tee.

Und für die kleinen Hungerattacken zwischendurch habe ich immer gesunde Snacks dabei: Nüsse, Obst, Gemüsesticks. Die geben schnell Energie, ohne uns danach träge zu machen.

Ich versuche auch, mein Mittagessen von zu Hause mitzubringen. Eine große Portion Salat, ein Vollkornbrot mit frischem Belag oder Reste vom Vortag – das ist nicht nur gesünder, sondern spart auch Geld.

Denkt daran: Was wir unserem Körper von innen geben, wirkt sich direkt auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit aus. Es ist eine Investition in uns selbst!

Und mal ehrlich, ein frischer Apfel schmeckt doch viel besser als der x-te Schokoriegel, oder?

Zum Abschluss

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gezeigt, dass wir unsere Gesundheit nicht dem Zufall überlassen sollten. Jahrelang habe ich gedacht, Schmerzen und Erschöpfung gehören einfach zum Friseurberuf dazu. Doch ich habe gelernt, dass es in unserer Hand liegt, aktiv etwas dagegen zu tun. Es sind oft die kleinen Veränderungen im Alltag, die einen riesigen Unterschied machen. Seht es nicht als Last, sondern als Investition in eure Zukunft, in eure Leidenschaft und in euer Wohlbefinden. Denn nur wer selbst fit und glücklich ist, kann seine Kunden zum Strahlen bringen. Lasst uns gemeinsam auf uns achten und die Freude an unserem Beruf langfristig erhalten – das ist meine persönliche Erfahrung, die ich euch von Herzen mitgeben möchte. Ich bin mir sicher, dass ihr den Unterschied spüren werdet, sobald ihr beginnt, diese einfachen Tipps in euren Alltag zu integrieren. Es ist ein Prozess, aber jeder kleine Schritt zählt!

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Wissenswertes für deinen Alltag

1. Ergonomie ist König: Investiere in einen guten Schneidestuhl und ergonomische Scheren. Dein Rücken und deine Gelenke werden es dir danken. Eine gute Haltung ist der Grundstein für einen schmerzfreien Arbeitstag, denk daran, dich immer wieder bewusst zu strecken und deine Position zu variieren, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Kleine Anti-Ermüdungsmatten können Wunder wirken, um die Belastung der Füße und Gelenke zu minimieren, besonders an sehr langen Tagen. Das ist wirklich ein Game Changer, den ich selbst ausprobiert habe.

2. Hände schützen, Hände pflegen: Trage konsequent Nitrilhandschuhe bei chemischen Behandlungen und verwöhne deine Hände täglich mit einer reichhaltigen, unparfümierten Handcreme. Sie sind dein wichtigstes Werkzeug und verdienen die beste Pflege, um Hautirritationen und Allergien vorzubeugen. Ich habe festgestellt, dass meine Hände sich viel schneller erholen, wenn ich abends eine dicke Schicht Creme auftrage und sie über Nacht einwirken lasse – ein echtes Wellness-Ritual, das sich lohnt.

3. Lärmpegel senken: Scheue dich nicht, dezente Gehörschutzstöpsel zu tragen, besonders bei langen Föhn-Sessions. Auch eine gute Raumakustik im Salon und regelmäßige “Ohr-Pausen” an der frischen Luft tragen maßgeblich zu deinem Wohlbefinden bei und schützen dein Gehör langfristig. Ich habe gemerkt, wie viel entspannter ich nach einem Arbeitstag bin, wenn ich mein Gehör bewusst schütze. Es ist erstaunlich, welchen Unterschied das macht!

4. Atemwege freihalten: Sorge für regelmäßiges Stoßlüften und wähle, wo immer möglich, geruchsarme oder ammoniakfreie Produkte. Ein Luftreiniger kann ebenfalls Wunder wirken, um die Luftqualität zu verbessern und deine Lunge vor unnötigen Belastungen zu schützen. Ich achte persönlich darauf, dass ich auch mal kurz frische Luft schnappe, besonders wenn viele chemische Behandlungen durchgeführt wurden. Das ist wie ein Reset für den Kopf und die Atemwege.

5. Füße und Seele stärken: Bequeme, stützende Schuhe sind ein Muss! Gönn deinen Füßen und Beinen kleine Dehnübungen und lege sie in den Pausen hoch. Auch mentale Auszeiten und eine ausgewogene Ernährung sind entscheidend, um den Stress des Alltags zu bewältigen und voller Energie zu bleiben. Ich habe gelernt, dass diese kleinen Routinen nicht nur körperlich, sondern auch mental unglaublich guttun und mir helfen, am Ende des Tages nicht völlig ausgelaugt zu sein.

Das Wichtigste zusammengefasst

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein gesunder und erfüllter Friseuralltag kein Zufallsprodukt ist, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen und proaktiver Maßnahmen. Von der ergonomischen Einrichtung über den konsequenten Schutz von Händen, Ohren und Atemwegen bis hin zur mentalen Resilienz und einer ausgewogenen Lebensweise – all diese Aspekte greifen ineinander. Es geht darum, unseren Körper und Geist als unser wertvollstes Kapital zu erkennen und täglich in beides zu investieren. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie essenziell diese Fürsorge ist, um langfristig Freude am Beruf zu haben und nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich aufzublühen. Dein Wohlbefinden sollte immer an erster Stelle stehen – denn nur so kannst du dein Bestes geben und jeden Tag aufs Neue glücklich im Salon sein. Vertraut mir, es lohnt sich, auf sich selbst zu achten, denn niemand anders tut es für uns.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖

F: riseurinnen und Friseuren eigentlich am häufigsten sind und vor allem, wie wir die ersten

A: nzeichen erkennen können. Das ist eine super wichtige Frage, denn frühzeitig handeln ist alles! A1: Aus meiner eigenen Erfahrung und dem, was ich von vielen von euch höre, stehen ganz klar drei Bereiche im Fokus: unser Rücken und Nacken, unsere Beine und Füße und natürlich unsere Hände und Haut.
Beim Rücken und Nacken ist es oft dieses unterschwellige Ziehen am Ende des Tages, das sich über Wochen und Monate schleichend verstärkt. Manchmal ist es auch ein steifer Nacken nach dem Haarewaschen oder ein dumpfer Schmerz zwischen den Schulterblättern, wenn wir uns über unsere Kundschaft beugen.
Ich merke es oft daran, dass ich mich abends einfach nicht mehr richtig entspannen kann, weil alles verkrampft ist. Bei den Beinen und Füßen fängt es meist mit schweren, müden Beinen an.
Dann kommen vielleicht geschwollene Knöchel dazu oder dieses brennende Gefühl in den Fußsohlen – Stichwort Plantarfasziitis, das ist echt gemein! Und wenn wir ehrlich sind, die ersten Krampfadern tauchen oft auch viel zu früh auf.
Unsere Hände und die Haut sind auch ein großes Thema. Trockene, rissige Hände sind fast schon Standard, aber wenn die Haut anfängt zu jucken, rot wird oder sich Bläschen bilden, dann müssen alle Alarmglocken läuten.
Das können erste Anzeichen für eine Kontaktallergie oder ein Ekzem sein. Ich habe selbst mal erlebt, wie plötzlich meine Hände so trocken waren, dass ich kaum noch einen Kamm halten konnte.
Ganz wichtig ist, auf diese kleinen Signale des Körpers zu hören und sie nicht einfach wegzudrücken. Das ist wie beim Haarstyling: Ein kleiner Fehler am Anfang kann am Ende zu einem großen Problem führen!
Q2: Okay, liebe Gemeinde der Scherenkünstler, jetzt wissen wir, worauf wir achten müssen. Aber wie können wir unserem Körper im Salon-Alltag wirklich Gutes tun und den typischen Belastungen clever vorbeugen?
Habt ihr da konkrete Tipps und Tricks, die wirklich helfen? A2: Absolut! Und ich kann euch sagen, es sind oft die kleinen Dinge, die einen riesigen Unterschied machen.
Mein oberster Tipp: Achtet auf eure Haltung! Ich weiß, das klingt einfacher, als es ist, aber versucht, so oft wie möglich aufrecht zu stehen oder zu sitzen.
Investiert – wenn möglich – in einen höhenverstellbaren Frisierstuhl oder einen Rollhocker, der euch erlaubt, flexibel in der Höhe zu arbeiten. Ich habe selbst erlebt, wie viel angenehmer es ist, wenn ich nicht ständig nach unten gebeugt arbeiten muss.
Und diese Anti-Ermüdungsmatten vor dem Bedienplatz? Die sind Gold wert, sage ich euch! Sie federn jeden Schritt ab und entlasten die Füße und den Rücken spürbar.
Auch super wichtig: Macht Mikropausen! Auch wenn der Laden brummt, nehmt euch kurz Zeit, euch zu strecken, die Schultern zu kreisen oder einfach mal kurz durchzuatmen.
Das hilft der Durchblutung und löst Verspannungen. Und bitte, bitte: Bequeme Schuhe sind keine Option, sondern ein MUSS! High Heels im Salon?
Ganz schlechte Idee für unsere Füße und den Rücken. Ich trage immer Schuhe mit guter Dämpfung und Unterstützung. Zu Hause mache ich gerne ein paar Dehnübungen für Rücken und Nacken, das tut so gut!
Und vergesst das Trinken nicht, denn ausreichend Wasser hilft nicht nur der Konzentration, sondern auch den Bandscheiben, flexibel zu bleiben. Q3: Wir lieben es, mit neuen Farben, Pflegeprodukten und Styling-Innovationen zu arbeiten – das ist ja unser täglich Brot!
Aber oft kommen da auch Bedenken wegen Hautirritationen und Allergien auf. Was ist euer bester Rat, um im Umgang mit all den Produkten sicher zu bleiben?
A3: Das ist wirklich ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, denn ich habe leider schon Kolleginnen gesehen, die ihren Beruf wegen schlimmer Allergien aufgeben mussten.
Der beste Schutz beginnt bei den Händen. Tragt immer, wirklich IMMER Handschuhe, wenn ihr mit feuchten Produkten, Farben, Dauerwellmitteln oder Bleichmitteln arbeitet.
Und achtet darauf, dass die Handschuhe intakt sind und gut sitzen. Ich weiß, manchmal fühlt sich das Arbeiten damit etwas ungewohnt an, aber eure Haut wird es euch danken.
Nach dem Händewaschen, das wir ja unzählige Male am Tag machen, cremt eure Hände mit einer guten Hautschutzcreme ein. Das ist wie eine unsichtbare zweite Haut!
Bei neuen Produkten bin ich immer ein bisschen Detektivin. Ich schaue mir die Inhaltsstoffe an und informiere mich, besonders wenn ich selbst oder jemand aus dem Team empfindliche Haut hat.
Im Zweifelsfall mache ich bei neuen Kunden immer einen kleinen Patch-Test, besonders bei intensiven Farben. Lieber einmal zu vorsichtig, als später eine schlimme Reaktion.
Und vergesst nicht die Belüftung im Salon! Frischluft ist wichtig, um Dämpfe abzuleiten. Wenn ihr merkt, dass eure Haut anders reagiert, scheut euch nicht, sofort eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufzusuchen.
Die können euch super beraten und schlimmeres verhindern. Eure Gesundheit ist das Wichtigste – nur so können wir unseren Traumberuf mit voller Leidenschaft und bis ins hohe Alter ausüben!

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